Kulturelle Wurzeln zwischen Deutschland und den USA
10. September 2026 F. Trommler
Hallo! Mein Name ist Rhiannon Wilkinson und ich bin die Englisch-Fremdsprachassistentin aus den USA am Wilhelm-Ostwald-Gymnasium in Leipzig.

Jetzt, da ich mein zweites Jahr am WOG beginne, freue ich mich sehr, ein Projekt in Kooperation mit dem Deutsch-Amerikanischen Institut Sachsen mit euch zu teilen.
Seit März habe ich mit Frau Neubert-Kropf und Frau Trommler ein sehr spannendes Gartenprojekt mit der Klasse 5/3 geplant und in den letzten Schulwochen durchgeführt. In Charleston, South Carolina, woher ich in den USA komme, bin ich die meisten Sommer sehr oft mit verschiedenen heimischen Pflanzenprojekten beschäftigt. Außer Kulturen und Sprachen sind die Umwelt und die Natur eine meiner sehr geliebten Leidenschaften. Deswegen bin ich auf die Idee gekommen, meine zwei Leidenschaften mit einem Deutsch-Amerikanischen Garten am WOG zu kombinieren.

Glücklicherweise erhielt ich viel Unterstützung von der Englisch-Fachschaft hier in der Schule. Frau Neubert-Kropf und die Klasse 5/3 halfen beim Bau der Gartenbeete und beim Pflanzen von Blumen, die sowohl in Nordamerika als auch in Mitteleuropa heimisch sind. Wir hatten auch vorher in einem Workshop mit der 5/3 über kulturelle Stereotypen und Bedeutungen gesprochen. Nach den ersten zwei Tagen brachte Frau Trommler weitere Schülerinnen und Schüler mit, die uns dabei halfen, die Pflanzarbeiten im Rahmen der Ostwaldtage-Projekte abzuschließen.
Der Garten wurde offiziell während des Hoffests eröffnet; dabei besuchte uns die stellvertretende Direktorin des Deutsch-Amerikanischen Instituts Sachsen und erhielt eine Schulführung. Zwei Schüler der Klasse 9/1 führten uns freundlicherweise durch die Schule. Danke, Philip und Thaddaeus!
Die Klasse 5/3 (jetzt 6/3) wird mir bis zum Ende dieses Schuljahres bei der Gartenpflege helfen. Ich hoffe, dass dieser Garten für die Schülerinnen und Schüler unserer Schule ein Ort sein kann, an dem sie auch noch lange nach meiner Zeit eine Verbindung zu den deutsch-amerikanischen Beziehungen herstellen können. Mit der Unterstützung von DAIS plane ich, mindestens einmal im Jahr einen weiteren Amerikaner an meine Stelle an der Schule zu holen, um den Schülern zu zeigen, warum es sich lohnt, Interesse an anderen Ländern und Kulturen zu haben.
Ein Dankeschön an die Schulgemeinschaft für die herzliche Aufnahme sowie an Frau Neubert-Kropf und Frau Trommler für die Unterstützung bei der Organisation eines tollen Projekts für unsere Schülerinnen und Schüler!
Rhiannon Wilkinson
