Denken lohnt sich 6/23
1. Juni 2023 Archiv
Fleißge Bienchen
Aufgabe: Ordne allen interspezifischen Beziehungen in folgendem Text ihren Fachbegriff zu und begründe deine Zuordnung.

„Im Moment haben wir etwa eine viertel Million Bienen auf dem Schulhof. Und von jeder dieser Arbeitsbienen ist der Lebensweg der Gleiche: Wenn eine Jungbiene aus ihrer Puppe schlüpft, so nimmt sie sofort verschiedene Aufgaben wahr. Während sie sich erst um die Larven und die Reinheit im Bienenstock kümmert und später Waben baut und den Stock bewacht, so fliegt sie etwa ab dem 20. Tag aus und verbringt den Rest ihres Lebens als Sammlerin. Dabei wird nicht etwa Honig gesammelt, sondern verschiedene andere Produkte, aus denen die Bienen dann Honig (und Anderes) herstellen. Weißklee ist zum Beispiel eine wichtige Nektarpflanze für Bienen, aber auch der Pollen der Pflanze wird gesammelt. Honig besteht vor allem aus umgewandeltem Nektar, enthält aber immer auch Pollen. Weißklee wächst oft auf nährstoffarmen Wiesen, da die mit ihm in Gemeinschaft lebenden Knöllchenbakterien ihn mit wichtigen Nährstoffen versorgen können. Pollen sammeln die Bienen auch von den männlichen Blüten der Kiefer, einer monözischen anemochoren Pflanze. Auf Kiefern können Baumläuse vorkommen, die deren Pflanzensaft saugen und durch den hohen Zuckeranteil stark zuckerhaltige Ausscheidungen abgeben. Dieser sogenannte Honigtau wird von Bienen auch gesammelt und bildet die Grundlage des Waldhonigs. Der größte Feind der Baumläuse ist der Marienkäfer, da er sie „zum Fressen gern“ hat. Der beste Freund ist die Ameise. Sie trinkt auch den süßen Honigtau und vertreibt Marienkäfer von ihren „Läuseherden“. Die Kiefernadeln werden im Laufe der Zeit von klebrigem Honigtau bedeckt, der auch Nahrungsgrundlage von Rußtau ist – einer Pilzart, die dann als dunkle Beläge die Pflanze bedeckt.“
Alle Einsendungen müssen eine vollständige Beschreibung des Lösungsweges enthalten und jeweils zum Ende des Monats beim Förderverein der Schule eingereicht werden: foerderverein-wog@web.de.