Vom 28. bis 31. Mai fand in Herzogenaurach der 61. Bundeswettbewerb Jugend forscht statt. Gastgeber war die Schaeffler AG, ein weltweit führendes Unternehmen im Bereich Motion Technology. Aus bundesweit über 11.000 Teilnehmern in den Regionalrunden kamen die besten 159 Talente zum großen Finale zusammen. Das Ostwaldgymnasium war mit Sophie Emmerichs sowie Arthur Stach (beide Jahrgangsstufe 12) gleich mit zwei Vertretern dabei. Qualifiziert hatten sich die beiden über Siege im Regionalwettbewerb Leipzig sowie im Landeswettbewerb Sachsen.
Nachdem die beiden am Dienstag noch ihre mündliche Abiturprüfung absolviert hatten, begann der Wettbewerb am Donnerstag mit dem Aufbau ihrer Projektstände. Arthur trat mit seiner Arbeit zur „Entwicklung eines deutschen Computerstenografiesystems“ im Bereich Arbeitswelt an, Sophie mit ihrer Arbeit zur „Beobachtung und Untersuchung von Aurorae Boreales sowie der Sonnenatmosphäre“ im Bereich Geo- und Raumwissenschaften.
Später lernten sich die Teilnehmer bei einem Begrüßungsabend untereinander kennen.
Am Freitag wurde es dann ernst, denn es standen die Jurygespräche an, bei denen die Teilnehmer ihre Projekte einer Fachjury vorstellten und Fragen beantworten mussten. Den Abschluss des Tages bildete ein Besuch bei Adidas.

Ab Samstag konnte auch die Öffentlichkeit die Vielzahl an Projekten bestaunen. Die Zahl der Projekte war enorm und die Konkurrenz in den einzelnen Fachbereichen entsprechend groß. Unter dem bunt gemischten Publikum befanden sich zahlreiche Eltern und Geschwister, Projektbetreuer sowie Vertreter aus Wirtschaft und Politik. Sophie und Arthur führten trotz des Ausfalls der Klimaanlage in der Halle zahlreiche Gespräche mit interessierten Besuchern.


Das Highlight des Tages war die Sonderpreisverleihung im Rahmen eines Gala-Abendessens. Eingebettet in ein hochwertiges Dreigängemenü und ein abwechslungsreiches Unterhaltungsprogramm wurden zahlreiche Sonderpreise an die Jungforscherinnen und Jungforscher verliehen.
Dabei konnte Arthur den Sonderpreis der Ernst A. C. Lange-Stiftung erringen und darf sich über eine Einladung zum London International Youth Science Forum freuen.

Anschließend kam auch das Feiern mit Musik und Tanz nicht zu kurz.
Den glanzvollen Abschluss des Wettbewerbs bildete die Siegerehrung am Sonntag. Während sich draußen der Regen ergoss, wurden im Festzelt die Siegerinnen und Sieger der Veranstaltung gekürt. Welchen Stellenwert der Wettbewerb hat, zeigte sich an den Preisstiftern sowie an den Laudatoren und Gästen. Zu den Stiftern zählen unter anderem der Bundespräsident, der Bundeskanzler sowie das Max-Planck-Institut. Bundesministerin Reiche und Bundesministerin Prien zeichneten die Preisträger persönlich aus. Moderiert wurde die Veranstaltung von Barbara Hahlweg (ZDF), begleitet von zahlreichen Vertretern der Medien.
Auch wenn Arthur und Sophie hier nicht zu den Preisträgern gehörten, zählen sie dennoch zu den Gewinnern. Sie erhielten die Gelegenheit zum Austausch mit Gleichgesinnten sowie zur Vernetzung auf einem solch hohen Niveau – und Spaß gemacht hat es den beiden außerdem.
Ein Laudator betonte: „In Herzogenaurach kommt die U21-Nationalmannschaft Deutschlands im MINT-Bereich zusammen.“ Sophie und Arthur, ihr könnt absolut stolz auf euch sein – wir sind es auch!
Weiterführende Informationen und Impressionen finden sich auf folgender Internetseite:
https://www.jugend-forscht.de/wettbewerbe/bundeswettbewerb-2026.html
